Physiotherapeutische Behandlung

Physiotherapie umfasst die eigenverantwortliche Anwendung aller physiotherapeutischen Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung unter besonderer Berücksichtigung funktioneller Zusammenhänge auf den Gebieten der Therapie, Rehabilitation, Gesundheitserziehung und Prophylaxe. Am Beginn stehen die genaue Befundung und die Durchführung der Untersuchung (Aufnahme der persönlichen Daten, Beschreibung von Aktivitäts- und Funktionseinschränkungen und Definition des Therapieziels).
 
Die physikalische Therapie erfordert exakte Kenntnisse über die Anatomie und die Funktion von Gelenken, der gesamten Muskulatur, des betroffenen Nervensystems und der Organzugehörigkeit.


>Notwendigerweise werden nicht nur die schmerzhaften Strukturen behandelt, sondern auch DAZUGEHÖRIGE FASZIEN, die UMGEBENDE MUKULATUR und DAS NERVENSYSTEM.<

Prinzipiell können Gelenke zu wenig oder auch zu sehr beweglich sein. Gelenke, die zu viel Bewegung aufweisen, müssen muskulär stabilisiert werden. Bewegungseinschränkungen hingegen werden mit den spezifischen Techniken der Manuellen Therapie mobilisiert.
 
Dabei reichen die Möglichkeiten von schmerzlindernden Maßnahmen, die bei sehr schmerzhaften Gelenken zum Einsatz kommen, bis hin zu gelenkspezifischer Mobilisation, um bewegungseingeschränkte Gelenke wieder normal beweglich zu machen. Der Patient muss aktiv in den Übungsprozess eingebunden werden und lernen, mit dem neu gewonnenen Bewegungsausmaß umzugehen - individuell an die persönlichen anatomischen und physiologischen Gegebenheiten und Beschwerden des Patienten angepasst. Ziel sind die Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der Gesundheit sowie die Entwicklung und Stärkung der Eigenverantwortlichkeit des Patienten.


Der Arzt Ihres Vertrauens kann folgende Leistungen verordnen:

  • Physiotherapie, 30 min
  • Physiotherapie, 45 min

Kinesio-Taping (keine Kassenleistung)

- Gelenke
- Schulter-, Ellbogen-, Handgelenks-, Fingerschmerzen, sowie Hüft-, Knie-, Fuß-, Fingergelenksbeschwerden aller Art (z.B.: "Schulter-Arm-Syndrom")
- Arthrosen (z.B.: "Coxarthrose")
- Muskelansatzentzündungen (z.B.: "Tennisellbogen)
- Schleimbeutelentzündungen (z.B.: "Schulterenge-Syndrom")
- Deformierungen der Gelenke (z.B.: "Hammerzehen", Hallux Valgus,...)
- Alle postoperativen (rehabilitativen) Behandlungen (z.B.: nach künstlichem Gelenksersatz, Kreuzbandoperationen)
- Bänder- und Kapselverletzungen (z.B.: "Umknöcheln"), etc.


Wirbelsäule
- Kreuzschmerzen" aller Art
- Bandscheibenleiden
- Ausstrahlungsschmerzen in das Bein oder den Arm
- Rheumatische Erkrankungen
- Skoliosen
- Osteoporose
- Schleudertrauma
- Migräne und andere Kopfschmerzen, etc.

Kinesio-Taping
Ursprünglich kommt das Kinesio-Tape aus Japan (70-er Jahre). Das Hauptziel ist, körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch die entsprechende Anlegetechnik zu unterstützen. Aktivitäten des täglichen Lebens wie z.B. Arbeit, Sport und Freizeit werden durch den Verband nicht eingeschränkt, sondern eher gefördert. Durch die besondere Materialbeschaffenheit ist es ohne Probleme möglich zu duschen oder zu baden.
Das Kinesiologische Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch "positive" sensorische Informationen an unseren Körper.
Ziel der Therapie ist es, Bewegungen nicht einzuschränken, sondern die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur zu ermöglichen, um somit endogene Steuerungs- und Heilungsprozesse zu aktivieren.
Beispiele erfolgreich angewendeter Kinesio- Tapes sind: Spannungsregulation der Muskelfunktion, Stoffwechselanregung, Aktivierung des lymphatischen Systems, Schmerzreduktion, Unterstützung der Gelenkfunktionen, Einfluss auf innere Organe, etc.